VIA-REGIA-STIPENDIUM FÜR BILDENDE KUNST 2024 I Eine Kooperation mit dem Neckar-Odenwald-Kreis, dem Landkreis Görlitz und dem Via Regia Landesverband Sachsen e.V.
HOLD THE LINE I Installation – RAUM I I 2024
Das VIA-REGIA-STIPENDIUM FÜR BILDENDE KUNST 2024i st ein Austauschprojekt zwischen den Partnerkreisen Görlitz und Neckar-Odenwald, beinhaltet ein vierwöchiges Wohn- und Arbeitsstipendium auf Schloss Königshain, einer Atelier-Nutzung und einer Ausstellung in drei Schloss-Räumen von Schloss Königshain. Das Schloss liegt ca. 10 km nordwestlich von Görlitz und gehört zu den fünf Ausstellungsorten des Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbundes.
Ulrike Thiele thematisiert in ihren Werken die Beziehung zwischen Mensch und Raum. Ihre Collagen, Objekte und Installationen nehmen Bezug auf Geschichte und Architektur und weisen auf physische und psychische Dimensionen unserer Lebensräume hin. In der Präsentation „HOLD THE LINE“ rückt dabei das facettenreiche Thema „Linie“ in den Mittelpunkt.
RAUM I
– Zeichenpapierrolle, weiß, 1000 x 135 cm
– ROUNDABOUT, fünf Objekte, mixed media, diverse Größen , 2024
– Grafik, mixed media, Handdrucke auf umkopierten Fotografien, 2019, 2020
– drei Siliciumkegel
– zwei Glaskuben, 60 x 60 x 60 cm
„HOLD THE LINE I – IV“ / Rauminstallation
Der Begriff LINIE, in allen formalen Abwandlungen, spielt in den meisten meiner Arbeiten, ob Zeichnung, Objekt oder Installation, so auch in der Ausstellung HOLD THE LINE, eine wesentliche Rolle. Die Konzeption meines Ausstellungsprojektes für Schloss Königshain wurde auch geprägt durch den Umstand einer Auto-Reise, die eine gewisse Größenbegrenzung, Leichtigkeit und Flexibilität des zu transportierenden „Kunst-Gepäcks“ erforderte. Vorbereitend für die Ausstellung habe ich die Serie „HOLD THE LINE I – V“ entworfen und gebaut: zarte, fast transparent wirkende dreidimensionale Objektgebilde: das kleinste davon gerade mal 250 g schwer – das größte mit einer Ausdehnung von ca. 200 x 60 x 100 cm. Weitere Objekte sollten vor Ort in Königshain entstehen. Zu Material und Bauweise: Aluminiumrohre, Holzstäbe in verschiedenen Stärken, Schnüre und diverse Acrylfarben und Lacke kamen zum Einsatz. Die verschiedenen Stäbe und Rohre der Objekte sind so mit Bohrungen versehen, dass diese – ähnlich wie im Drachenbau – ineinander gesteckt, räumliche Gebilde skizzieren. Diese werden mit Schnüren, die durch kleinere Bohrungen in den Aluminiumrohren und Stangen laufen, verspannt. Daraus ergeben sich ganz eigene Raum-Systeme.
Veranstalter und Förderer:
VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V.
Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz
Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH
Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien
Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien


















